Was ist Thermografie?

Die Thermografie ist ein berührungsloses Messverfahren zur Angabe und bildgebenden Darstellung der Oberflächentemperaturverteilung. Aufgezeigt werden wärmetechnische Unregelmäßigkeiten nach Lage, Umfang und Intensität,insbesondere vorhandene Wärme/Kältebrücken.

Die Ergebnisse einer thermografischen Untersuchung dienen einer ersten orientierenden Einschätzung
oder der Fehlersuche über den Zustand eines elektronischen Bauteils oder dem Wärmedämmverhalten
von Gebäuden und Einhausungen.

Wie funktioniert Thermografie?

Die Oberfläche fester Körper strahlt unsichtbares Infrarotlicht ab, das von der Temperatur der Oberfläche abhängt. Die Thermografiekamera macht dieses Licht (und damit die Temperatur) sichtbar. Die Temperaturen werden durch unterschiedliche Farben dargestellt. Mit dieser Technik ist es möglich, Temperaturunterschiede von weniger als einem Kelvin und Temperaturverläufe an den Bauteilen aufzuzeigen.

Wann kann Thermografie durchgeführt werden:
 
Industrielle Thermografie:

Eine industrielle Thermografiemessung kann prinzipiell jeder Zeit durchgeführt werden.
Wichtig ist nur zu beachten, dass das zu messende Bauteil oder der Schaltschrank in Betrieb ist.
Denn nur dann können wichtige Rückschlüsse aus der Messung gezogen werden.
 
Gebäude Thermografie:

Die Thermografie eines Gebäudes ist nur während der Heizperiode, in der Regel von November bis März, möglich.
Die Temperatur der Außenluft sollte unter +5° liegen um einen möglichst großen Temperaturunterschied darstellen zu können. Ebenfalls sollte die Temperatur am besten in den frühen Morgenstunden stattfinden, bevor die Sonneneinstrahlung die Außenhaut des Gebäudes messtechnisch beeinträchtigt. Ist dies nicht möglich, können auch die späteren Abendstunden genutzt werden.

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